Richter stärkt im VW-Anlegerprozess die Position der Kläger

Im milliardenschweren Anlegerprozess gegen Volkswagen und dessen Hauptaktionär Porsche SE hat das Gericht in einem wesentlichen Aspekt die Ansicht der Kläger gestützt. Richter Christian Jäde sagte am fünften Verhandlungstag vor dem Oberlandesgericht Braunschweig, die Unternehmen müssten sich das Wissen von leitenden Angestellten zurechnen lassen, wenn es um die Pflicht zur Veröffentlichung kursrelevanter Informationen gehe. Dazu zählten im Fall von Volkswagen die elf Bereichsleiter, insbesondere die Leiter der Motorenentwicklung und der Produktsicherheit. „Bei einer nicht mehr ganz so kleinen Gesellschaft ist der Vorstand nicht mehr in der Lage, die Ad-hoc-Pflicht alleine zu erfüllen“, sagte Jäde. Er machte deutlich, dass mit dieser ...

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