Opernkritik – Staatsoper: Verdis “Simon Boccanegra” mit Plácido Domingo

Peter Steins Simon Boccanegra-Inszenierung erinnert an eine Opernmahnung: Was schon bei der Regiegeburt alt wirkt, vermag zwar nicht mehr zu altern; zeitlos wird es dadurch allerdings noch lange nicht. Andererseits ist die Version von 2002 praktikabel. Ihre klaren Strukturen und die notorisch sich zuziehenden Vorhänge, mit denen der Zauber statischer Figuren verdichtet werden soll, sie schaffen sogar Atmosphäre. ...

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