Menschenrechtler: Ungarn lässt Asylsuchende wiederholt hungern

Budapest – Das EU-Land Ungarn lässt nach Darstellung von Menschenrechtlern Asylsuchende in sogenannten Transitzonen an der Grenze zu Serbien hungern. Eine afghanische Mutter und ihr erwachsener Sohn hätten erst nach einer Eilverfügung des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte (EGMR) nach zweieinhalbtägigem Nahrungsentzug wieder etwas zum Essen erhalten, teilte das ungarische Helsinki-Komitee in der Nacht zum Dienstag mit. Die drei minderjährigen Kinder der Mutter wurden in dieser Zeit normal versorgt. Die Frau und der erwachsene Sohn ernährten sich den Angaben zufolge während der Zeit des Nahrungsentzugs von den Resten, die die Kinder übrig ließen. Es sei dies seit August des Vorjahres der ...

Gepostet in der Kategorie Politik (Anzahl der ansichten:) 5

Ähnlich Nachrichten