Land muss Rettung nicht ausschreiben

Von Peter Nindler Innsbruck – Es war eine der umstrittensten Entscheidungen im Tiroler Gesundheitswesen: 2009 wurde das Tiroler Rettungsdienstgesetz geändert und darin die verpflichtende Ausschreibung der bodengebundenen Notfallrettung sowie des qualifizierten Krankentransports verankert. Im Juli 2010 erhielt eine Bietergemeinschaft aus Rotem Kreuz, Samariterbund, Johanniter Unfallhilfe, Malteser Hospitaldienst und Österreichischem Rettungsdienst den Zuschlag. Ein Jahr später nahm der Tiroler Rettungsdienst seinen Betrieb auf: Mit allen finanziellen Schwierigkeiten und juristischen Einsprüchen des privaten dänischen Rettungsdienstanbieters Falck. Finanziell hat sich der Rettungsdienst erholt, 2017 wurde etwa ein Bilanzgewinn von 457.000 Euro ausgewiesen. Die Umsatzerlöse, inklusive der Kostenbeteiligungen von Land Tirol und der hiesigen ...

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