Konzertkritik – Jauchzen und Frohlocken: Grönemeyer in der Wiener Stadthalle

Sollte Ihnen einmal sehr langweilig sein, nehmen sie einen Stift in die Hand und versuchen Sie, einen Herbert-Grönemeyer-Liedertext zu Papier zu bringen. Beginnen Sie ruhig melancholisch und schwenken spätestens in der dritten Strophe ins Hoffnungsvolle, Versöhnliche. Durchmessen Sie die stürmischen Wogen der Schiffsmetaphern, peppen sie vorhersehbare Reime mit fein ziselierten Unverwechselbarkeiten auf und am wichtigsten: Stellen Sie möglichst viele Fragen, auf die Sie nicht im Geringsten vorhaben, Antworten zu geben. Oder weiß man jetzt schon, wie oft ein Herz brechen kann, warum Träume keinen Abspann haben, oder wann ein Mann ein Mann ist? Eben. ...

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