Harald Jähner über Nachkriegszeit: „Man war allseits fasziniert von Trümmern“

Harald Jähner ist am Donnerstagabend für seine Studie „Wolfszeit. Deutschland und die Deutschen 1945–1955“ mit dem Sachbuchpreis der Leipziger Buchmesse ausgezeichnet worden. Bis 2015 leitete Jähner das Feuilleton der Berliner Zeitung, wir freuen uns natürlich mit unserem Kollegen. Viel Zeit für Gratulationen blieb allerdings nicht. Wir erwischten Harald Jähner am Freitag unter hohem Geräuschpegel am Telefon zwischen seinen zahlreichen Interviewterminen in Leipzig. Man sollte denken, dass die Nachkriegszeit in Deutschland hinreichend erforscht ist. Tatsächlich hat es diese Form der Mentalitätsgeschichte, die in „Wolfszeit“ entfaltet wird, bisher so nicht gegeben. Waren Sie davon selbst überrascht? Ja, das hat mich tatsächlich verblüfft. ...

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