Friedrich Hacker: Gewalt ist ansteckend wie Cholera [premium]

„Erst wenn der Mülemann mit de Mülekandeln scheppert“, ist Schluss. Zuvor hat der Friedlein Wienerlied nach dem anderen gesungen. Zwei, drei Stunden lang. Von seinen beiden Lieblingsmusikern begleitet, von seinen Wiener Freunden beklatscht, von seiner Frau bewundert. Der weltbekannte Psychiater Friedrich Hacker auf Besuch in seiner Geburtsstadt: Jahr für Jahr kommt er aus Amerika nach Wien. Man hat sich wieder einmal beim Heurigen Oppolzer in der Himmelstraße oder hoch oben auf dem Schafberg im Wirtshaus zum Windradl getroffen. Spätnachts, nach der letzten Zugabe, sinkt er selig in sich zusammen. Die resche Serviererin bringt das letzte Achterl . . . (“Die ...

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