Friedensnobelpreisträger: Vergewaltigungen “Schande für die Menschheit” – ZDFheute

Die Jesidin Nadia Murad wuchs im Nordirak ärmlich, aber glücklich auf. Sie ging zur Schule und träumte davon, einen Friseursalon zu eröffnen. Bis die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) im August 2014 ihr Dorf Kocho angriff und das behütete Leben der damals 21-Jährigen mit einem Schlag zerstörte: Hunderte Männer wurden hingerichtet – darunter auch sechs ihrer Brüder. Sie selbst wurde wie viele andere Mädchen und Frauen als “sabaya” – Sexsklavin – verkauft und gezwungen, zum Islam zu konvertieren. Doch diese Gräuel zerbrachen sie nicht, sondern ließen sie zum Gesicht der Jesidinnen werden. Für ihr Engagement erhält sie den Friedensnobelpreis. “Ich habe ...

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