Die Qual der Wahl: Karin Keller-Sutters Ochsentour in den Bundesrat – St.Galler Tagblatt

Karin Keller-Sutter hat schlecht geschlafen. Am Tag vor der Bundesratswahl ist sie müde. Anspannung, Stress und Nervosität fordern ihren Tribut. Am Abend zieht sich die 54-Jährige zurück. Mit Ehemann Morten fährt sie zu einem Landgasthof ausserhalb von Bern. Noch einmal gemütlich Znacht essen. Die Nacht der langen Messer findet ohne sie statt. Die Wilerin hat genug. Genug vom Trubel, von den Hearings in den Fraktionen, vom Bundesratspoker. Bundesratspoker. Das klingt nach unerwarteten Wendungen, nach Sprengkandidaturen, nach Sensation, nach Triumph und Niederlage. Eine Sensation ist die Wahl von Keller-Sutter in den Bundesrat nicht. Und doch passt «Poker». Die 54-Jährige – seit ...

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