Der lange Schatten des Krieges [premium]

Prishtina. Der Krieg ist für die dunkelhaarige Frau noch immer nicht vorbei. Eigentlich sei sie immer „eine sehr starke Person“ gewesen, erzählt im Kosovo-Rehabilitationszentrum für Folteropfer (KRCT) in Prishtina die 50-jährige Adelina (Name geändert): „Ob Armut oder Gewalt, ich hatte in meinem Leben viele Probleme zu lösen. Doch dieser Sache war ich nicht gewachsen: Selbst mit meiner Familie kann ich bis heute nicht darüber sprechen.“ Mit gefalteten Händen berichtet die Kosovo-Albanerin über den Tag im April 1999, der ihr Leben aus der Bahn warf. Am Tag zuvor hatten serbische Milizen in ihrem Dorf ein Massaker an mehr als 20 Männern ...

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