Der heitere Weltuntergang trägt in jedem Fall Blau

Wien – Christiane von Poelnitz kann sich im Ö1-Klassiktreffpunkt eine Pointe nicht verkneifen: am Burgtheater, das sie nach 15 Jahren aufgrund der Nichtverlängerung ihres Vertrages seitens des designierten Direktors Martin Kušej in Richtung Hamburg verlassen wird, als letzte Rolle eine Ameis­e gespielt zu haben. Übrigens eine von fünf Ameisen, die gegen Ende der gelungenen Uraufführung von Wolfram Lotz’ „In Ewigkeit Ameisen“ auf der Bühne des Akademietheaters in einer Art Mords-Clubbing zugange sind. Einer der wenigen schwachen, weil überbebilderten Momente dieser klugen Bühnenadaption zweier Hörspiele des für seine Stücke „Einige Nachrichten an das All“ oder „Die lächerliche Finsternis“ mehrfach ausgezeichneten deutschen ...

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