Das Geld bleibt billig: Die EZB stoppt die Flut, nicht den Regen [premium]

Wien. 4,7 Billionen Euro sind nicht wenig Geld. Das entspricht immerhin fast der 13-fachen jährlichen Wirtschaftsleistung Österreichs. Aber für die Europäische Zentralbank (EZB) ist es nur eine Zahl. Geld bedeutet den Notenbankern wenig, sie drucken es nach Belieben. Was in der Wirtschaft damit geschieht, ist für sie deutlich interessanter: Geld soll in Form von Krediten an die Wirtschaft fließen. Unternehmen sollen es investieren. So sollen Jobs entstehen, die die Kaufkraft ankurbeln und damit den Konsum. 2,6 der insgesamt 4,7 Billionen, die heute in der Bilanz der EZB stehen, haben die Notenbanker seit 2015 in die Wirtschaft gepumpt – und dem ...

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