Arbeitszeit und Wirtschaftswunder: „Samstags gehört Vati mir“: Wie die 5-Tage-Woche Realität wurde

Nach dem Zweiten Weltkrieg standen die Zeichen in Deutschland schnell auf Aufschwung: Ab 1950 legte die Industrie wieder richtig los. Und das hatte Auswirkungen auf die Arbeiter. 1948 arbeiteten sie durchschnittlich schon über 42 Stunden, zwei Jahre später bereits 48 Stunden pro Woche – und teilweise sogar noch mehr. Gerade in der Produktion, bei den Autobauern oder in den Stahlwerken, wurden Überstunden geschrubbt. Zwar hatten die Alliierten den Acht-Stunden-Tag festgesetzt. Doch das bei einer Arbeitswoche mit sechs Arbeitstagen. Lediglich der Sonntag war frei. Anfangs war das für die Arbeiter in Ordnung. Sie wollten Geld verdienen. Die Gewerkschaften setzen sich in ...

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